Kein Satz kann etwas über sich selbst aussagen, weil das Satzzeichen nicht in sich selbst enthalten sein kann, (das ist die ganze „Theory of types“).
Wittgenstein sagt: Ein Satz kann nicht über sich selbst handeln, weil sein Satzzeichen – als Bild – nicht Teil dessen sein kann, was es darstellt. Ein Bild kann sich nicht als Ganzes in sich selbst abbilden; sonst entstünde ein unendiger Regress. Damit erklärt er Russells „Theory of types“ als überflüssig: Was diese durch hierarchische Verbote regelt, leistet für Wittgenstein die richtige logische Syntax der Zeichen. Selbstbezügliche Sätze und ihre Paradoxien sind keine tiefen Sachverhalte, sondern Missbräuche der Symbolik: Sie versuchen zu sagen, was nur gezeigt werden kann (die logische Form und der Ort des Satzzeichens im Symbolismus der Sprache). So markiert 3.332 die Grenze zwischen Objekt- und Metasprache und illustriert den Kern seiner Bildtheorie sowie den Unterschied von Sagen und Zeigen.
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