Die Namen sind die einfachen Symbole, ich deute sie durch einzelne Buchstaben („x“, „y“, „z“) an.
Den Elementarsatz schreibe ich als Funktion der Namen in der Form: „fx“, „ϕ(x, y)“, etc.
Oder ich deute ihn durch die Buchstaben p, q, r an.
Wittgenstein markiert hier die logische Architektur seiner Bildtheorie. „Namen“ sind die einfachsten Zeichen; sie benennen einfache Gegenstände. Ein Elementarsatz ist nichts Übernommenes, sondern eine regelgeleitete Verbindung solcher Namen: er „funktioniert“ die Namen zu einem Bild eines möglichen Sachverhalts zusammen (fx, φ(x,y)). Damit wird seine innere logische Form angezeigt. Wenn er hingegen p, q, r schreibt, behandelt er Sätze nur noch als unanalysierte Einheiten, um ihre rein wahrheitsfunktionale Verknüpfung zu studieren.
Philosophisch wichtig ist:
- Ontologie und Syntax korrespondieren: einfache Namen ↔ einfache Gegenstände; Elementarsätze ↔ Sachverhalte.
- Sinn entsteht aus der Kombination der Namen gemäß gemeinsamer logischer Form.
- Höhere Sätze sind Wahrheitsfunktionen von Elementarsätzen; daher kann die Logik die Weltstruktur nicht sagen, sondern nur zeigen, indem die Notation diese Form sichtbar macht.
Nur angemeldete Nutzer:innen können neue KI-Analysen anfordern. Anmelden