„Dass Tautologie und Kontradiktion das Postulat der *Autarkie* der Logik erfüllen, wird in der Passage TLP-6.1 bis TLP-6.13 dargestellt, unter dem Motto: „Die Sätze der Logik sind Tautologien." (TLP-6.1) Zuerst wird an die Resultate der Passage TLP-4.46ff. angeknüpft: „Die Sätze der Logik sagen also Nichts." (TLP-6.11) Dann wird die Unabhängigkeit der logischen Sätze von *jeder Art Erfahrung* als ihr wesentliches Kriterium angesetzt: jedes Logikkonzept, in dem logische Sätze als Informationsträger, als „gehaltvoll", vorausgesetzt werden, ist falsch: die Tendenz, einen logischen Satz mit einem naturwissenschaftlichen Satz zu verwechseln, ist „das sichere Anzeichen dafür, dass er falsch aufgefasst wurde." (TLP-6.111) Ein richtiges Logikkonzept …"