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Das würde voraussetzen, dass man diese formalen Eigenschaften syntaktisch genauso handhabt wie die eigentlichen Eigenschaften. Wie gesagt: die zufälligen, eigentlichen Eigenschaften der Sprache kann man bedenkenlos prädizieren, es handelt sich ja um Eigenschaften von Tatsachen, um „tatsächliche" Eigenschaften, deren Prädikation Sätze über Tatsachen ergibt. Die Frage ist aber: Gilt dies auch von den wesentlichen, formalen Eigenschaften der Sprache? Die Legitimität des Verfahrens, dass man Sätzen bzw. Sinnausdrücken solche formalen Eigenschaften zuordnet oder sie als Elemente einer bestimmten Satzklasse definiert, ist in der Tat scheinbar vorausgesetzt. Es scheint nämlich, dass man die Begründung der Formalisierung von Satz (A) - ich wähle wie gesagt die einfachere Formalisierungsvariante - als Klassifikation von Satz (A) relativ auf die betreffenden drei Sinndimensionen darstellen könnte, wie ich es im folgenden andeuten möchte - „(Kfpr)" bedeute dabei „Klassifizierung von Satz (A) hinsichtlich seiner formalpragmatischen Eigenschaft", idem und analog dazu „(Kfsy)" und „(Kfse)":

„(Kfpr)": Satz (A) hat die formalpragmatische Eigenschaft, ein Satz mit dem Operationsschema „ ͱ..." zu sein; oder: Satz (A) ist Element der affirmierten Sätze (der Sätze mit dem Schema „ ͱ...").

„(KfSy)": Satz (A) hat die formalsyntaktische Eigenschaft, ein Satz mit dem syntaktischen Schema „f(Sokrates)" oder „Sokrates ε α" zu sein; oder: Satz (A) ist Element der Klasse jener Sätze, welche durch dieses syntaktische Schema charakterisiert sind.

„(Kfse)": Satz (A) hat die formalsemantische Eigenschaft, das Zeichen „Sokrates" zu enthalten, oder: Satz (A) ist Element der Klasse jener Sätze, welche das Zeichen „Sokrates' enthalten.

Setzt man die Legitimität dieser formalsprachlichen Klassifikation von Satz (A) voraus, so muss es auch legitim sein, dass man diese Formal-Klassifikation ihrerseits wieder formalisiert - „(FKfpr)" bedeute dabei „Formalisierung der formalpragmatischen Klassifikation von Satz (A)", idem und analog dazu „(FKfsy)" und „(FKfse)":

„(PKfpr)": (A) ε Kpr, wobei „Kpr" die Klasse der Sätze mit der formalpragmatischen Eigenschaft „affirmiert" ist.

„(FKfsy)": (A) ε Ksy, wobei „Ksy" die Klasse der Sätze mit dem syntaktischen Schema „f(Sokrates)" oder „Sokrates ε α „ ist. „